Universität Stuttgart - Architektur & Stadtplanung

Geschichte der Fakultät

Das universitäre Architekturstudium in Stuttgart hat eine lange Tradition, die bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreicht. Höhepunkte der Entwicklung bis hin zur heutigen Fakultät für Architektur und Stadtplanung lagen im 19. Jahrhundert in Lehre und Bauten von Architekten wie Josef von Egle und Christian Friedrich von Leins, die das Stadtbild Stuttgarts maßgeblich prägten.


Im frühen 20. Jahrhundert setzte die weithin beachtete „Stuttgarter Schule“ mit den Architekten und Stadtplanern Theodor Fischer, Paul Bonatz, Paul Schmitthenner und Heinz Wetzel neue Maßstäbe ebenso innovativen wie traditionsgebundenen Bauens. Nach der Wiedergründung der Fakultät für Bauwesen 1946 wurde diese Tradition unter den Vorzeichen moderner Architektur von Professoren wie Richard Döcker und Rolf Gutbrod fortgesetzt. Ebenso blieb die Stadtplanung ein zentraler Bereich von Lehre und Forschung. Eine enge Verbindung zu den Bauingenieuren bestand bereits seit dem 19. Jahrhundert, fand in den 1960er und 1970er Jahren einen Höhepunkt mit Frei Otto und prägt bis heute das Profil der Fakultät.


Der stete Wandel der Anforderungen und Antworten an und von Architektur und Stadtplanung spiegelt sich in den Berufungen so heterogen arbeitender Architektinnen und Architekten wie Kurt Ackermann und Peter von Seidlein, Karla Kowalski und Boris Podrecca. Diese neue Tradition des Förderns und Forderns unterschiedlicher Positionen auf jeweils höchstem Niveau bestimmt auch das aktuelle Profil der Fakultät.

Kontakt

Dekanat der Fakultät 1

Universitätsbereich Stadtmitte
Keplerstr. 11, K1 - 1. OG, Raum 1.23

Tel. 0711/685-83223
E-mail: dekanat(at)f01.uni-stuttgart(dot)de

 

Preise & Auszeichnungen

Das Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) gewinnt den ersten Preis beim Realisierungswettbewerb „Plusenergiehaus mit Elektromobilität."

 

Am 07.12.11 wurde das von Prof. Werner Sobek und seinem Team geplante "Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität" in Berlin von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesminister Peter Ramsauer feierlich eröffnet. Das Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität erzeugt mehr Energie, als seine Nutzer und ihre Elektrofahrzeuge im Jahresmittel benötigen.