Universität Stuttgart - Architektur & Stadtplanung
Schrägen
Heiko Grimm (IDG – Prof. Kohl)
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Im Entwurf ist eine plastische/ skulpturale Arbeit entstanden, die in eine überlebensgroße Pavillionsituation transformiert werden könnte. Dabei wurde eine aus rein orthogonal gestalteten Körpern bestehende Gruppierung konzipiert, die, um die räumliche Wirkung von Schrägen in einem von strenger Orthogonalität geprägten Raum zu untersuchen, an zentralen Punkten mit Schrägen versehen ist. Die Schrägen wurden in Form von einem Zusammenspiel von Schnitten in einzelne Körper erzeugt. Im Entwurfsverlauf wurden die unterschiedlichen Wirkungen der Schnitte auf deren Verwendungsmöglichkeiten geprüft. Verschiedene Eingangs-, Ausgangs- und Aufenthaltssituationen wurden gestaltet und auf deren nutzungsspezifische Intensität untersucht. Anhand von sechs festgelegten Regeln wurden die Bedingungen der Vorgehensweise eingegrenzt. Mit der Beschäftigung mit Schrägen, d.h. mit Linien, Flächen und Massen in außerrechtwinkeligen Raumformationen wird die Wahrnehmung von Dynamisierungen im Raum, die durch diese Schräglagen ausgelöst werden untersucht. Die Lage der schrägen, skulpturalen Objekte bildet ein Bewegungssystem, das im Gegensatz zum reinen orthogonalen Raum eine andere Anforderung an den Kommunikationsprozess im Raum erwirkt. Ziel des Entwurfes ist die Entwicklung einer plastisch/ skulpturalen in Beton übersetzten Form, die mit der Auseinandersetzung mit dem Beton als besonders haptischem und Masse verkörperndem Material ein die Materialien Stahl und Glas, d.h. Leichtigkeit und Transparenz verkörperndes, relativierendes Material untersucht. 

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