Universität Stuttgart - Architektur & Stadtplanung
COME TOGETHER | Leben im Post-Oil-Zeitalter
Maria Hänichen und David-Benjamin Knoll (IRGE – Prof. Allmann)
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Das große Wohngebäude, ergänzt mit zusätzlichen Programmen, ist wieder in den Fokus der architektonischen Betrachtung gerückt. Unter dem Aspekt der Ressourcenschonung sowie der Möglichkeit, verschiedene Lebensentwürfe aufzunehmen und Funktionen miteinander zu verflechten, bietet sich ein neu auszuschöpfendes Potential. Standort ist eine Brache in Stuttgart-Nord neben dem Rosensteinpark. Heute noch geprägt durch die trennenden Gleisanlagen, ändern sich die Randbedingungen mit Stuttgart 21 durch das Schleifen des Bahndamms wesentlich. Das Gebäude fügt sich in den Übergang von Blockbebauung zu aufgelockerter Zeilenbebauung ein. Der topografische Sprung wird als bandförmiger Freiraum modelliert, Sondernutzungen im Sockelbereich integriert. Darüber liegt ein viergeschossiger Ring, in den sich die topographischen Bänder als Rampen ziehen und in Laubengängen fortsetzen. Insgesamt ergibt sich eine Wohnfläche von 20 000 m² mit Wohnungen von 40 bis 250m². Im Vordergrund steht ein Bewusstsein für die gemeinsame Nutzung von Ressourcen. So wird eine neue Mobilität durch car-sharing mit e-cars gefördert. Die Kindertagesstätte und ein Schwimmbad werten die Infrastruktur des gesamten Viertels auf. 

Kontakt

Öffentliche Kommunikation

Dipl.-Ing. Kerstin C. Ottmar

Keplerstr. 11, K1 - 1. OG, Raum 1.26

Tel. 0711/685-84912

 

E-mail: kerstin.ottmar(at)f01.uni-stuttgart(dot)de