Universität Stuttgart - Architektur & Stadtplanung
Männerpension
Caroline Wagner (IWE - Prof. Jocher)
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 "Umsonst und draußen." Das kann für andere Anlässe sehr reizvoll sein, aber für das tägliche Wohnen ist zumindest das Frischluftversprechen wenig erstrebenswert. Gerade zur kalten Jahreszeit gilt es, für Wohnungslose einen Ort zu schaffen, der Unterschlupf bietet. Langfristig ist es jedoch fast wichtiger, einen allgemeinen Anlaufpunkt zu etablieren, an dem Obdachlose auch Frei­heiten und Unterstützung zur Eigenentwicklung finden. An einem ihrer an­gestammten Orte in Stuttgart, neben der Paulinenbrücke, soll den sozial Hilfebedürftigen ein neues Domizil angeboten werden, ein Wohn­haus und Treffpunkt. Es ist dabei auf die besonderen Wohnbedürfnisse einzu­gehen. Diese sind ganz unterschiedlicher Art, da es viele verschiedene Gründe gibt, warum ein Mensch wohnungslos ist, bzw. sich für die Wohnungslosigkeit entscheidet. So verschieden die Gründe sind, warum jemand Wohnungslos wird/ist, genau­so unterschiedlich sind die Angebote, die geschaffen werden sollten. Diese reichen von der reinen Meldeadresse, der kurzfristigen Notunterkunft, Wärme­stuben, Notübernachtungen über Clearing-Stellen, Sozial-Hotels bis zu vollsta­tionären betreuten Wohnplätzen und selbstversorgten Wohnunterkünften. 

Kontakt

Öffentliche Kommunikation

Dipl.-Ing. Kerstin C. Ottmar

Keplerstr. 11, K1 - 1. OG, Raum 1.26

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