Universität Stuttgart - Architektur & Stadtplanung
Globe - Theaterspielstätte Schwäbisch Hall
Moritz Wahl (IBK1 – Prof. Cheret)
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Auf der Suche nach einer zweiten Spielstätte für die Haller Freilichtspiele und der Nutzungsproblematik des Haalplatzes, liegt die Idee den Platz in einer städtebaulichen Lösung mit dem Neubau eines “städtischen” ganzjährigen Theaters zu verbinden nahe, löst aber die Probleme der Freilichtspiele nur bedingt. Die Frage ist, welche Art von Theater und welche Form von Architektur für die Stadt angemessen ist.

 

Der Entwurf beschäftigt sich zunächst mit der Typologie des Theaters als temporärer Bau: Theaterbuden, Zelte, filigranes Theaterwerk - anonyme Bauten, die von Atmosphäre und Einfachheit geprägt sind.

 

Aus dem Gegensatz zwischen statischer Architektur und dynamischem Theater wird der gesamte Bau 50 cm angehoben, eine kleine Rampe bildet den Übergang von realer Welt in das Reich des Schauspiels.

Die Einfachheit der Holzkonstruktion erzeugt durch Wiederholung ein komplexes, filigranes Bild von räumlichen Überschneidungen. Um die Monatge zu vereinfachen sind die Bauteile auf eine minimale Länge reduziert und die Anschlüsse so ausgeführt, dass das gesamte Theater innerhalb von 14 Tagen aufgestellt werden kann.

 

Die schwarze Stoffhülle verwandelt den Innenraum in eine Welt der Illusionen. Die äußere transluzente Hülle transformiert das gesamte Theater bei Nacht zur Kulisse. Die Hüllen lassen sich entfernen, sodass die Sicht auf die Altstadt freigegeben wird.

 

Betreuung: Stefan Brech, Laura Larsson, Maren Pettenpohl , Marc Remshardt , Heiko Müller

Kontakt

Öffentliche Kommunikation

Dipl.-Ing. Kerstin C. Ottmar

Keplerstr. 11, K1 - 1. OG, Raum 1.26

Tel. 0711/685-84912

 

E-mail: kerstin.ottmar(at)f01.uni-stuttgart(dot)de