Universität Stuttgart - Architektur & Stadtplanung
Trendsport Climbing. Sportliche Erfahrung im Raum
Jonathan Krauth (IGMA – Prof. de Bruyn)
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Das Sportklettern als urbane Trendsportart, wie wir es heute in immer mehr umgenutzten Industriehallen vorfinden, hatte einst seinen Ursprung in einer sportlich-kreativen Aneignung einer unerschlossenen Naturlandschaft. Weit ab von alpinen Herausforderungen stellt sich hingegen die Frage, wie die Faszination am Klettern, welche noch immer wesentlich im Erleben räumlicher und individueller Freiheit sowie im Bewältigen von Risiko und Angst besteht, in künstlichen Räumen befriedigt werden könnte.

 

Jonathan Krauths Konzept basiert auf eben jenem Aspekt der (Entscheidungs-)Freiheit. Nicht wie bisher soll die Architektur die Erschließung streng vorgeben. Stattdessen erschließt und erlebt der Kletterer das Gebäude, so wie bei einer Besteigung den Berg, eigenständig. In Abhängigkeit von Mut und Können sucht er sich seinen Weg.

 

Die Erschließung wird dabei zum multiplen, narrativen Element, deren Erzählstränge auf der perforierten Dachebene wieder zusammenfinden. Erst das Suchen und Entdecken möglicher Wege dorthin wird zum kletterspezifischen Raumerlebnis. Hierzu macht er sich die Bautypologie des Hochhauses zunutze und bereichert sie zugleich um eine neue Ebene des vertikalen Erlebens.

 

Betreuung: Dipl.-Ing. Aline Viola Otte

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