Universität Stuttgart - Architektur & Stadtplanung
Akupunktur
Andre Haseneder (SI - Prof. Ulrike Böhm)
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Zur Aufwertung des Agrippaviertels in Köln wurden im Rahmen des Entwurfsprojektes die Freiräume des Kulturquartiers sowie städtebauliche Interventionen entworfen. Das Agrippaviertel gehört zu den ältesten Quartieren Kölns und war Teil der römischen Stadtgründung. Stadtstrukturell sind diese Wurzeln kaum noch sichtbar. Verkehrsschneisen zerschneiden den stadträumlichen Zusammenhang auf drei Seiten. Die vorhandenen hochwertigen, teils denkmalgeschützen Architekturen bilden ein zufälliges Nebeneinander. Die öffentlichen Räume sind von minderwertiger Gestaltung, nehmen kaum Bezug auf die Gebäude und bieten keine Aufenthaltsqualität.

 

Das hier gezeigte Konzept der ‚Akupunktur’ bietet die Möglichkeit dem Viertel durch kleinere und größere städtebauliche und freiräumliche Interventionen die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu erhöhen und neue Nutzergruppen ins Quartier zu ziehen. Als ein Schwerpunkt wurde ein neuer Platz an der Bibliothek entworfen. Über eine ergänzende städtebauliche Setzung wird die nördliche Platzkante geschlossen. Der Platz nimmt in seiner Gestaltung Bezug auf die Bibliothek und bietet so Anknüpfungspunkte für die Bespielung des öffentlichen Raums. 

 

Betreuung: Kerstin Paul, Anna Vogels

Kontakt

Öffentliche Kommunikation

Dipl.-Ing. Kerstin C. Ottmar

Keplerstr. 11, K1 - 1. OG, Raum 1.26

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