Universität Stuttgart - Architektur & Stadtplanung
The Common House - Ein Rathaus für London
Jacob Höppner (IRGE - Prof. Allmann, IGMA - Prof. De Bruyn)
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Das „Gewöhnliche“ ist eines der wenigen Motive moderner und aktueller Architektur, das aus dem Inneren der Disziplin argumentiert. In der Geschichte ging es immer um die Angemessenheit von privater/alltäglicher gegenüber öffentlicher/sakraler architektonischer Form.

Zwischen viktorianischen Häusern und Wolkenkratzern als Bilder alter und neuer Gewöhnlichkeit der Isle of Dogs in London vermittelt ein Rathaus, das die Öffentlichkeit und Gemeinschaft stärken soll, die im Zuge des Thatcherismus’ in den 1980er Jahren verloren gegangen ist.

Der Baukörper fasst alle Funktionen auf kleinstem Raum zusammen und schafft somit einen großzügigen Platz, dessen Restriktion und Kontrolle wieder bei der Öffentlichkeit liegt. Bibliothek, Markt und Café können sich durch großformatige Öffnungselemente auf den Platz ausweiten.

Der Entwurf verhandelt auf zwei unterschiedliche Arten das Motiv des ‚Gewöhnlichen‘: Zum Einen auf sprachlicher Ebene, durch die Überlagerung von Wohn- und Rathausmotiven in Fassade und Grundriss, zum Anderen auf funktionaler Ebene, als Bühne für den Alltag der Öffentlichkeit.

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