Universität Stuttgart - Architektur & Stadtplanung

Preise und Auszeichnungen der Institute


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SI/Prof. Dr. Astrid Ley: Ezbet-Projekt ausgezeichnet für Intervention „Ezbet - Street Upgrading – Physical Intervention based on Participatory Need Assessment (PNA)“

 

Ezbet, Ägypten / Leitung Dr. Manal El-Shahat

 

Das interdisziplinäre SI-Kooperationsprojekt „Ezbet“ in Kairo ist von Social Environmental Economic Design (SEED) + designbuildXchange + Live Projects Network Awards 2017 (USA) für seine Intervention „Street Upgrading – Physical Intervention based on Participatory Need Assessment: (PNA)“ als „excellent work“ (Jury-Aussage) mit einer lobenden Anerkennung Honorary Mention ausgezeichnet worden. Dieses vom DAAD geförderte städtebaulich-soziale Stadtentwicklungsprojekt soll ein Pilotfall für die nachhaltige partizipatorische Aufwertung informeller Siedlungen sein. Als Beispiel dient Ezbet Abu Qarn, eine informelle Siedlung in Alt-Kairo, wo ein Straßenabschnitt zum lebenswerten Stadtraum umgestaltet wird. Geleitet von Frau Dr. Manal El-Shahat (SI), arbeiten Forschende und Studierende der Universität Stuttgart und der Ain Shams University Cairo zusammen mit der ägyptischen Regierung, lokalen NGOs und engagierten BürgerInnen aus Ezbet. Ein Augenmerk liegt auf der Rolle von PlanerInnen als MediatorInnen in der Bottom-Up-Entwicklung informeller Siedlungen. Der strategische Aspekt der Bürgerbeteiligung ist auch Teil einer laufenden Studie, die gemeinsam mit der GIZ-Kairo durchgeführt wird.


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IÖB/Prof. Schwarz: Masterarbeit von Hannah Klug gewinnt Caparol-Architekturpreis 2016 in der Kategorie "Studierende"

Das Projekt „Ressource Stadt – Ein Kulturforum für Lima“ widmet sich dem Lebensraum „Stadt“ undbetrachtet ihn als lebensnotwendige Ressource für seine Bewohner, von der sie leben undprofitieren. Sie dient als soziale Plattform, welche einen gesicherten Lebensunterhalt in der Gemeinschaft, medizinische Versorgung, Bildung und Kultur verspricht. Aufgrund globaler Entwicklungen der vergangenen Jahre, wie zum Beispiel einer verstärkten Zentralität der Wirtschaft und der daraus resultierenden Landflucht und Urbanisierung, kam es zu der Entstehung der sogenannten Mega-Städte.

 

Die Stadt als urbaner Lebensraum entwickelte sich voneinem lebenswerten zu einem lebensbedrohlichen Ort. Lima, die Hauptstadt Perus ist eine dieser Megastädte und kann aus urbaner, wirtschaftlicher, sozialer und politischer Sicht als „Sorgenkind“ Südamerikas bezeichnet werden. Eine Ressource ist die Stadt schon lange nicht mehr und trotzdem verzeichnet sie ein großes Potenzial, welches dabeihelfen soll den Stadtraum wieder lebenswert zu machen: ihre Geschichte und ihre Kultur. 

 

Durch die Reaktivierung eines wertvollen Bausteins im historischen Zentrum Limas versucht der Entwurf den emotionalen Wert der Stadt für ihre Bewohner zu steigern. Als historischer Baustein dient das ehemalige, koloniale Krankenhaus Real San Andrés, welches1570 unter Aufsicht der spanischen Krone errichtet wurde, heute zum UNSECO-Weltkulturerbe der Stadt zählt und in ein neues kulturelles Forum umgeplant werden soll.

 

Dabei wirkt der Entwurf auf mehreren Ebenen:

1. Der Erhalt eines historischen Bausteines als gebauter Erinnerungsträger,

2. Die Integration der Bevölkerung zur Bewahrung ihrer eigenen Geschichte und Kultur,

3. Generierung eines öffentlichen Bausteins, um das öffentliche, kulturelle und soziale Leben derAnwohner zu fördern,

4. Der sensible Umgang mit Materialität und Tektonik der Bestandsarchitektur.


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IÖB/Prof. Schwarz: Piranesi Prix de Rome 2016 für Prof. Alexander Schwarz in Zusammenarbeit mit David Chipperfield Architects Berlin

Die Universität Stuttgart – Institut für öffentliche Bauten und Entwerfen, Prof. Alexander Schwarz – hat in Zusammenarbeit mit David Chipperfield Architects Berlin einen der drei Preise des Piranesi Prix de Rome 2016 gewonnen.  

Die Aufgabenstellung des offenen Ideenwettbewerbs der Accademia Adrianea di Architettura e Archologia beinhaltete eine Umgestaltung der Via dei Fori Imperiali in Rom, dem zentralen archäologischen Gebiet in der Stadt zwischen der Piazza Venezia und dem Kolosseum. Der von der Accademia Adrianea di Architettura e Archologia veranstaltete Wettbewerb suchte nach einem Konzept, das die Beziehung zwischen der städtischen Architektur und der Archäologie am überzeugendsten interpretiert.  

Der Entwurf sieht eine Umwandlung der städtischen Achse aus den 1930er Jahren und der archäologischen Ausgrabungsstätte in einen zentralen Park vor. Bezugnehmend auf die Tradition der romantischen Landschaftsgärten mit antiken Ruinen beschreiben die unterschiedlichen Ebenen der archäologischen Stratigraphie eine kontinuierliche Topographie. Sechs neue Gebäude, darunter ein Museum, ein neues zentrales Eingangsgebäude für das Forum Romanum, ein Restaurant, ein Café und ein unterirdisches Antiquarium, sind behutsam in die neue Topographie eingebettet.  


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IWE/Prof. Jocher: Masterstudent Franz Arlart gewinnt ersten Platz des baufi24 Wettbewerbs

"Urbane Wohnkonzepte - Begegnungsraum gestalten" hieß das diesjährige Thema des studentischen Architekturwettbewerbs "Baufi24-Award".

Nach der Vorrunde aus dem letzten Jahr, in der Studierende der Fachbereiche Architektur im Rahmen des Wettbewerbs "Stadt entwickeln!" Konzepte zum urbanen Wohnungsbau entwickeln sollten, wird nun in der Hauptrunde der Baufi24-Award vergeben:

Der erste Platz geht an Franz Arlart von der Fakultät für Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart.

Der 24-jährige Masterstudent aus Memmingen überzeugte die Jury mit seiner Idee, Parkplätze mit Wohnhäusern zu überbauen. Betreut wurde der Student durch Dr.-Ing. Sigrid Loch und Dipl.-Ing. Sylvia Schaden und dem Institut für Wohnen und Entwerfen.

Das Institut darf sich nun sowohl über den Baufi24-Award freuen, als auch über ein Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro, das der Universität Stuttgart zukommt.

 

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Juniorprofessorin Dr. Hanaa Dahy wird für ihre Materialentwicklung "Bioflexi" gleich mit zwei Preisen ausgezeichnet

Jun. Prof. Dr. Hanaa Dahy, Leiterin des Fachgebiets Biobasierte Materialien und Stoffkreisläufe in der Architektur am ITKE, gewinnt mit ihrer Materialentwicklung "Bioflexi" den "Materialica Best of Award CO2" sowie die von raumPROBE und Design Center Baden Württemberg ausgeschriebene Auszeichnung für besondere Materialien "materialPreis Studie 2016".

 

BIOFLEXI ist eine thermoplastisch produzierte, recycelbare und biologisch abbaubare, flexible Faserplatte, die bis zu 90% Gew. aus kostengünstigen, wiederverwertbaren, landwirtschaftlichen Naturfasern besteht, die weltweit als Reststoff verfügbar sind. Die für die Anwendung in der Innenarchitektur geeigneten Platten können je nach gewünschter Form frei gestaltet, gebogen und verformt und mit Laminatfurnierschichten fixiert werden. Für Bodensysteme kann man sie auch in flacher Form verwenden. Zum Ende der Nutzungsdauer sind Wiederverwertung und sogar Kompostierung der Faserplatte möglich. Dies führt zu doppelter Vermeidung von Abfall: einmal bei der Produktion durch die Nutzung von landwirtschaftlichen Restfasern und zweitens durch Kompostierung oder Recycling am Ende des Produktlebenszyklus. 

 

Die beschriebene Neuentwicklung stellt eine technische Verbindung zwischen den Kunststoffverarbeitungsverfahren und den klassischen Faserplatten-Fertigungstechniken her. Durch das neu entwickelte Material können verschiedene attraktive Anwendungen und neue geometrische Formen für den Einsatz in Innenräumen ermöglicht werden, mit wesentlich geringeren Kosten und einem geschlossenem Lebenszyklus. Durch die genannte Neuentwicklung entstehen verschiedene neue Lösungen für die Verarbeitung einer verfügbaren und vergleichsweise billigen Naturfaser mit hohem Gewichtsanteil, im Verbund mit thermoplastischen Bindemitteln, was bisher problematisch bzw. noch nicht möglich war.

 

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Sarah Ok Kyu Strunk, Doktorandin am Institut für Bauökonomie (Univ.-Prof. Dr. Christian Stoy) wurde für ihren Beitrag "Risk and scenario-based approach assessing sustainability" mit dem Best Paper Award "Young researcher award" ausgezeichnet.

 

Vom 7. bis 11. März 2016 tagten 588 Teilnehmer aus 41 Nationen auf der internationalen Konferenz SBE16 Hamburg - Sustainable Built Environment an der HafenCity Universität (HCU) in Hamburg zum Thema "Nachhaltig Bauen" unter dem Motto "Strategies, Stakeholders, Success factors".

Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks und HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka eröffneten die Konferenz gemeinsam mit Hamburgs Zweiter Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank. Die Konferenz ist Teil der internationalen Veranstaltungsreihe "Sustainable Building Conference", die seit 1998 durchgeführt wird.

Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks thematisierte in ihrer Eröffnungsrede den Anstieg des Meeresspiegels als Konsequenz der globalen Erwärmung. Das Abkommen der 195 Staaten des Weltklimagipfels aus Paris mache den Klimaschutz unumkehrbar: "Wir brechen auf in eine Zeit, in der wir endlich die ökologischen Grenzen der Erde respektieren." Die Schirmherrin der Konferenz berichtete über die Beschlüsse des Nachhaltigkeitsgipfels der Vereinten Nationen: "Klimawandel und Knappheit von Ressourcen zwingen Menschen zum Verlassen ihrer Heimat oder sind zunehmend Ursachen von Konflikte." Die 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung "[...] verbindet zum ersten Mal systematisch die Bekämpfung von Armut mit der Bewahrung unseres Planeten." Daher sei Nachhaltigkeit "nicht nur ´nice to have`. Nachhaltigkeit ist eine aktuelle Grundfrage unserer Zivilisation."

 

Das breite Spektrum der 5-tägigen Veranstaltung behandelte inhaltlich die strategischen Ziele zur Reduzierung des CO2-Ausstoßesim Gebäudesektor, Lösungsansätze zur europäischen Energieeffizenz-Strategieund bot Anlass zum wissenschaftlichen und fachlichen Austausch durch Vorträge,Workshops und Special Sessions.


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IRGE/Prof. Allmann und SI/ Prof. Fokdal: Studierende gewinnen ersten und zweiten Preis beim Architekturwettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2016

Kooperatives Miteinander in der Zukunft

Im Rahmen des jährlichen Architekturwettbewerbs TRANS-FORMATION des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. stellten sich Architektur-Studenten von sechs Hochschulen der Aufgabe "QUARTIER 4.0" in Offenbach. Der 1. Platz ging an die Studierenden Marie Haibt und Jan-Timo Ort (Universität Stuttgart). Sie u?berzeugten die Jury mit ihrem Entwurf "netzWERK Ostbahnhof". Den 2. Platz erhielten Yvonne Relet und Henriette Commichau (Universität Stuttgart) mit dem Entwurf "InBalance - Stadtraum, Nachbarschaft, Alltag - Zukunft". Zudem wurden drei Anerkennungen vergeben. Die Gewinner erhalten Preisgelder von insgesamt 10.000 Euro.

 

Die 17 Entwürfe des Ideenwettbewerbs, die am 8. und 9. März 2016 in Offenbach einer Jury präsentiert wurden, geben Impulse für die Gestaltung eines neuen Quartiers, das einen wichtigen Beitrag zur Neuausrichtung der Stadt leisten kann. Im Beisein des Oberbürgermeisters von Offenbach wurden die Gewinner bekannt gegeben.

Die Jury sagte über den Gewinnerentwurf: "Überzeugend analysiert die Arbeit den Kontext und fügt das Quartier in die Stadt ein. [...]  Industrie 4.0 wird in einer kleinteiligen, lebendigen Heterogenität gedacht, die auf ein kooperatives Miteinander setzt." Prof. Dr. Elmar Schütz, Auslobervertreter und Leiter Projektentwicklung bei Aurelis Region Mitte äußerte sich über den Wettbewerb: "Aurelis hat von den Beiträgen der Studierenden wertvolle Hinweise für die weitere Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofs in Offenbach erhalten. Sie beziehen sich einerseits auf typologische Fragen der Gebäudekonzeption, andererseits auf städtebauliche Fragestellungen. Gemeinsam mit der Stadt Offenbach wollen wir diese Anregungen nun auswerten und in den bereits bestehenden Rahmenplanentwurf integrieren.

Unsere Gratulation geht an die Preisträger, die mit viel Phantasie und Akribie aufgezeigt haben, wie sich Wohnen und Arbeiten unter dem Einfluss der Digitalisierung zukünftig mischen kann."

 

Eine Ausstellung der Gewinnerentwürfe ist noch bis einschließlich Sonntag, den 13. März 2016, im Banksy, Kaiserstr. 73 in Offenbach zu sehen.


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IWE/Prof. Jocher: Franz Arlart gewinnt mit seiner Arbeit "VOIDS?! Baulücken in Stuttgart" den Architektenpreis sowie den 2. Preis im Baunetz Campus Masters Wettbewerb 2015

BauNetz Campus Masters prämiert jedes Jahr die besten Abschlussarbeiten aus Bachelor-, Master- und Diplom- Studiengängen. Nach einer Vorauswahl durch die BauNetz-Redaktion werden zwanzig Arbeiten jeweils sechs Wochen lang zur Abstimmung online gestellt. Die Arbeiten mit den meisten Punkten belegen die Plätze eins bis drei. In jeder Runde qualifiziert sich eine weitere Arbeit durch das Votum eines renommierten Architekten.

Franz Arlart, Bachelorabsolvent am IWE/Prof. Jocher wird für seinen Beitrag "VOIDS?! Living Integration - neue Wohnkonzepte für Flüchtlinge und Studenten" mit dem 2. Platz der Publikumsabstimmung sowie dem Architektenjurypreis ausgezeichnet.

 

Die überfüllten "Flüchtlings-Baracken" an den Rändern unserer Städte, von den meisten Menschen gemieden, sogar gefürchtet prägen das Bild der aktuellen Flüchtlingsproblematik. Diese lieblosen „Containersiedlungen“ sollen die Lösung für unsere europäische Asylproblematik sein? Es erfordert dringend einen neunen Gedankenansatz.
Der Entwurf soll aufzeigen, wie auf relativ einfache Art ansprechender und lebenswerter Wohnraum für ein Zusammenleben von Flüchtlingen und Studenten dezentral geschaffen werden kann. Die Bedürfnisse der Geflohenen stehen dabei im Mittelpunkt.


„Die Arbeit „Voids?! Baulücken in Stuttgart“ nutzt vorgefertigte Modulbauweise für ein ganz konkretes Ziel: Zur schnellen Errichtung bezahlbaren Wohnraums für Flüchtlinge. Franz Arlart belegt mit dieser Idee nicht nur den zweiten Platz der Publikumsabstimmung, sondern gewinnt zusätzlich den Architektenpreis – in dieser Runde vergeben vom Berliner Büro huberstaudt. „Der Entwurf überzeugt nicht nur durch die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Orte, sondern auch durch die Schaffung von attraktiven Gemeinschaftsflächen“, so Joachim Staudt.Positiv fiel dem Architekten zudem die originelle Darstellung auf.“
(Auszug aus der Bekanntgabe der Wettbewerbsergebnisse)

 

Zur Website Baunetz


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Prof. Gerd de Bruyn wird mit den Abt Jerusalem-Preis 2015 ausgezeichnet

Am 26. November erhält Gerd de Bruyn für seine Beiträge zum Dialog der Geistes-, Natur- und Technikwissenschaften in Braunschweig den Abt Jerusalem-Preis.

Bereits zum dritten Mal wird der Preis für herausragende wissenschaftliche Beiträge zum Dialog der Geistes-, Natur- und Technik-Wissenschaften in Braunschweig verliehen.

Friedrich Wilhelm Jerusalem (1709-1789) gilt als Vordenker eines aufgeklärten Verhältnisses zwischen Glaube und Vernunft und gehörte zu den herausragenden Vertretern des Geistestebens seiner Zeit.

 

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 26. November 2015 in der St. Ulrici Brüdernkirche in Braunschweig statt.

 

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Forstpavillon auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd wird mit Wilhelm-Klauditz-Preis für Holzforschung und Umweltschutz ausgezeichnet

Der Forstpavillon auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd, welcher aus dem von der Clusterinitiative Forst und Holz geförderten Forschungsprojekt "Robotik im Holzbau" hervorgegangen ist, erhält den Wilhelm-Klauditz-Preis für Holzforschung und Umweltschutz vom internationalen Verein für Technische Holzforschung (iVTH).

 

Auszug aus der Laudatio: "Die ausgezeichnete Arbeit überzeugt insbesondere durch ihr Ergebnis, den Aufbau des Objekts auf der Landesgartenschau. Das Projekt ist darüber hinaus ein schönes Beispiel für das Zusammenwirken verschiedener Disziplinen zum Vorteil des Werkstoffs Holz. So könnte es neue Objekte nach sich ziehen oder auch die Konstruktion in Zukunft vereinfachen. Die Arbeit hat damit eine hohe Vorbildfunktion für die Holzindustrie und den Holzbau. Sie ist zudem ein gelungenes Beispiel dafür, wie durch fach- und institutsübergreifende Forschung ein zukunftsträchtiger Transfer neuer Technologien im Bereich der Holzwerkstoffanwendung bewirkt werden kann." An dem Projekt waren auf Seiten der Uni ICD,  ITKE und IIGS beteiligt.

 

Projektbeschreibung


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ICD/Prof. Menges und David Correa Zuluaga werden beim Forschungstag 2015 mit dem zweiten Platz der Baden-Württemberg-Stiftung ausgezeichnet

Der Forschungstag 2015 der Baden-Württemberg Stiftung brachte mehr als 400 Top-Wissenschaftler und Experten aus dem ganzen Land zusammen und bot einen kompakten Überblick zu aktuellen Trends und Entwicklungen in der Forschung. Unter dem Thema "Forschung interdisziplinär" bot er Raum für Dialoge und setzte wichtige Impulse für die Forschungslandschaft in Baden-Württemberg.

 

 

Ministerin Theresia Bauer und Prof. Klaus Töpfer loben Forschungslandschaft

"Wissenschaft entsteht aus Neugier, dem Überwinden von Grenzen und dem in Frage stellen von lange bestehenden Dogmen. Nur dann kann sie exzellente Forschung hervorbringen. Dafür nötige Freiräume müssen wir immer aufs Neue sichern", so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Sie verwies dabei gleichzeitig auf die Verantwortung, die diese Freiheit mit sich bringe: "Wir brauchen eine Wissenschaft, die Verantwortung in der Gesellschaft übernimmt, die sich einmischt und die Forschungsergebnisse in die öffentliche Debatte einbringt. Auch der Forschungstag der Baden-Württemberg Stiftung leistet dazu einen Beitrag.

 

Zum Projekt 

 

 


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ICD/Prof. Menges und ITKE/Prof. Knippers: Forstpavillon der Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd 2014 wird mit Sonderpreis beim Holzbaupreis Baden-Württemberg 2015 ausgezeichnet

Der Forstpavillon auf der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd 2014, welcher aus dem Verbundprojekt "Robotik im Holzbau" hervorgegangen ist erhielt am vergangenen Mittwoch bei einer feierlichen Zeremonie in Kressbronn am Bodensee von Herrn Minister Alexander Bonde einen Sonderpreis für "Wegweisende Innovation" beim diesjährigen Holzbaupreis Baden-Württemberg 2015.

 

"Der Forstpavillon ist beispielhaft für innovative Entwicklungen im Holzbau. Die vom Plattenskelett des Seeigels inspirierte, bionische Konstruktion wurde in Kooperation mehrerer Institute der Universität Stuttgart entwickelt. Die segmentierte Schalenkonstruktion zeigt in besonderem Maße die Leistungsfähigkeit des Baustoffes Holz bei geringstem Materialeinsatz und steht damit für den sinnvollen und effizienten Umgang mit den Ressourcen. Sowohl bei der Art der verzahnten Plattenfügungen als auch mit der Verwendung von Baufurnierschichtholz aus Buche für das 50 mm schlanke Schalentragwerk wurden neue Wege bei der nachhaltigen Nutzung heimischer Laubholzer beschritten. Möglich wurde die Konstruktion durch das Zusammenspiel computergestützter Entwurfs- und Simulationsverfahren und modernster Roboterfertigung, welche in dem interdisziplinären Forschungsprojekt preiswürdig miteinander verbunden wurden." (Würdigung der Jury)

 

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IBK3/Prof. Ludloff: Natalie Otto wird im Rahmen des Förderwettbewerbs der fünf Stuttgarter Kammergruppen mit dem Förderpreis ausgezeichnet

Natalie Otto 

„Eine innovative Konstruktion zur Umwelttechnik wird verbunden mit einer Nutzung, die zwei für die Nachhaltigkeits-Debatte zentrale Themen aufgreift: Wasser und Ernährung. Die unprätentiöse, aber sorgfältige Gestaltung lässt an Gewächshäuser, Orangerien oder Gartenlauben denken. Die produzierten Fische können hier gekauft und verzehrt werden. Es entsteht ein öffentlicher Ort am Fluss, der durch den
angemessenen Umgang mit Situation und Nutzung eine starke Identität erhält.“


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IBK3/Prof. Ludloff: Natalie Otto wird im Rahmen des Förderwettbewerbs der fünf Stuttgarter Kammergruppen mit dem Förderpreis ausgezeichnet

Natalie Otto 

„Eine innovative Konstruktion zur Umwelttechnik wird verbunden mit einer Nutzung, die zwei für die Nachhaltigkeits-Debatte zentrale Themen aufgreift: Wasser und Ernährung. Die unprätentiöse, aber sorgfältige Gestaltung lässt an Gewächshäuser, Orangerien oder Gartenlauben denken. Die produzierten Fische können hier gekauft und verzehrt werden. Es entsteht ein öffentlicher Ort am Fluss, der durch den
angemessenen Umgang mit Situation und Nutzung eine starke Identität erhält.“


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IBK3/Prof. Ludloff: Tanja Reimer erhält Auszeichnung im Rahmen des Förderwettbewerb der fünf Stuttgarter Kammergruppen

Tanja Reimer

„Wie kleine Hausboote am Landungssteg stehen die Zelte auf der Pontonanlage. Mit einfachsten, aber wirkungsvollen Mitteln entsteht eine besondere Übernachtungsmöglichkeit und zugleich ein überraschend poetischer Ort am Neckar.“


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IBK2/Vertr. Prof. Birk: Preis für Bente Rau und Fabian Wirth beim 6. Baumeister-Studentenwettbewerb

Bente Rau und Fabian Wirth gewinnen einen der drei Preise beim 6. Baumeister-Studentenwettbewerb.
Wie im letzten Jahr stand beim 6. Baumeister-Studentenwettbewerb auch diesmal wieder die Stadt im Mittelpunkt: Es galt, Unorte zu finden und eine Lösung vorzuschlagen, die nicht nur ein neues Gebäude platziert, sondern auch die Umgebung einbezieht und öffentlichen Raum schafft. Denn Orte, an denen so etwas wie Öffentlichkeit entsteht, sind rar und werden immer rarer. Gesucht waren Projekte, die nicht selbstbezogen sind, sondern auch einen Bonus für die Stadt mitbringen.
 
Der Entwurf für die Umnutzung des Dinkelacker-Brauereiareals im Süden Stuttgarts öffnet den 2500 Quadratmeter großen Kommissions- und Lagerhof zur Stadt hin. Indem er die Mauern, die das Areal abgrenzen, zur Disposition stellt und das Gelände durch eine große Überdachung fasst, wird die Fläche zum Event-Raum für temporäre Veranstaltungen und kulturelle Angebote. Einzelne Pavillons, die als Bierbar, Ausstellungsraum oder Pförtnerhaus genutzt werden können, vervollständigen das Ensemble. Eine lange, öffentliche "Himmelstreppe" nach dem Vorbild der für Stuttgart typischen "Stäffele" erschließt das Areal als eine Art Erlebnispfad: Der Weg ermöglicht Einblicke in das Brauereigeschehen und schafft so eine Verbindung zwischen dem Ort und seiner Nutzung. Den Verfassern ist es gelungen eine Strategie zu entwickeln, wie ein zuvor abgeschlossener Ort auf realistische und wirtschaftliche Art und Weise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.
 
Betreuer: Vertretungsprofessor Stephan Birk, Hon.-Prof. Friedrich Wagner, Akad. Mitarbeiter Johannes Pellkofer


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IBK2/Vertr. Prof. Birk: Anerkennung für Julia Hörler und Svenja Moritz beim 6. Baumeister-Studentenwettbewerb

Julia Hörler und Svenja Moritz werden mit einer Anereknnung  beim 6. Baumeister-Studentenwettbewerb ausgezeichnet.
Wie im letzten Jahr stand beim 6. Baumeister-Studentenwettbewerb auch diesmal wieder die Stadt im Mittelpunkt: Es galt, Unorte zu finden und eine Lösung vorzuschlagen, die nicht nur ein neues Gebäude platziert, sondern auch die Umgebung einbezieht und öffentlichen Raum schafft. Denn Orte, an denen so etwas wie Öffentlichkeit entsteht, sind rar und werden immer rarer. Gesucht waren Projekte, die nicht selbstbezogen sind, sondern auch einen Bonus für die Stadt mitbringen.
 
Die Arbeit “bieRegal” entwickelt ergänzende private und öffentliche Nutzungen für das in Stuttgart an der Hohenstaufenstraße liegende, private Firmengelände der Dinkelacker Brauerei. Anstelle der bisherigen Werksmauer entsteht eine über hundert Meter lange, perforierte und hybride Stadtregalbebauung, die in beide Richtungen (von der Stadt zum Brauereigelände und umgekehrt) Nutzungsangebote auf Plattformen und in eingeschobenen Raumboxen schafft. Für die Öffentlichkeit entsteht ein Dachgarten mit Ausblick über die Stadt. Die Regalwand und eine Überdachung der Lagerfläche schränken den Brauereibetrieb nicht ein. Vielmehr werden neue Nutzungen ermöglicht und eine Teilöffnung des Gewerbeareals durch die Membranfunktion der Regalwand und das Hofdach für eine Kulturfläche geschaffen. Die architektonische Qualität des Stahlgerüstes wurde kontrovers diskutiert. Erkennbar ist, dass ein neues, industriell anmutendes Element im Stadtbild entsteht, das den prozessualen der Raumöffnung im Sinne der Aufgabenstellung gut symbolisiert. Die Arbeit ist sehr gut dargestellt und vermittelt die Entwurfsidee durch überzeugende Renderings.
 
Betreuer: Vertretungsprofessor Stephan Birk, Hon.-Prof. Friedrich Wagner, Akad. Mitarbeiter Johannes Pellkofer


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IRGE/Prof. Ullmann: Valentin Giorgio Martin gewinnt mit seiner Arbeit "Kulturzentrum Shiraz" studentischen Nachwuchspreis bei wa award 2014

Am 20.01.2015 wurden auf der Messe BAU die fünf Gewinner des ersten wa awards im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet.

Als deutsche monatlich erscheinende Architekturfachzeitschrift, die sich exklusiv mit dem Thema Architekturwettbewerbe befasst, sieht wettbewerbe aktuell es als seine Aufgabe, auch den Nachwuchs in der Architektur zu fördern.

wa will mit diesem studentischen Ideenwettbewerb ein neues Format etablieren, das in regelmäßigem Turnus an Hochschulen, Universitäten und Akademien im deutschsprachigen Raum stattfinden soll.

 

Zur Arbeit in unserem Portfolio von Valentin Giorgio Martin


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IEK: Paul-Rouven Denz erhält Auszeichnung beim CTBUH-Wettbewerb 2014

Für seine Diplomarbeit "Vertical Mumbai" vom Sommersemester 2013 wurde Paul-Rouven Denz mit einer "Honorable Mention" beim diesjährigen CTBUH 2014 International Student Tall Building Design Competition ausgezeichnet (TOP 10 von 288 Einreichungen). 

Die Preisverleihung und Ausstellung der Arbeiten fand vom 16.-19. September 2014 bei der CTBUH Conference in Shanghai statt.

 

Zur Auszeichnung von Paul-Rouven Denz


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ICD gewinnt HOLCIM ACKNOWLEDGEMENT AWARD 2014

Karola Dierichs und Achim Menges, Institut für Computerbasiertes Entwerfen (ICD), gewinnen den mit 25.000 USD dotierten Acknowledgement Award bei der Verleihung der International Holcim Awards for Sustainable Construction 2014 in der Region Europa. 

Die Jury lobt das Projekt 'Aggregate Structure' für seinen multi-disziplinären Forschungsansatz an der Spitze von Architektur, Ingenieurwesen und Materialwissenschaften. Die Jury sieht das Projekt als ersten Schritt eines Labor-Experimentes, das zur Entwicklung eines neuen Kosntruktionssystemes führen könnte. Die Methode, aus einzelnen Teilen große Aggregatstrukturen zu formen, ist besonders vielversprechend.

 

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bauoek:Katharina Graf und Natalie Heise gewinnen CEEC Education Graduate Award 2014

Die beiden Studentinnen des Instituts für Bauökonomie (Prof. Stoy) Katharina Graf und Natalie Heise haben mit ihrem Beitrag "Comparative analysis of processes in building construction in Germany, Switzerland and the United Kingdom with a proposal for an international planning basis" gemeinsam am CEEC Education Graduate Award 2014 teilgenommen und diesen im Rahmen der diesjährigen CEEC Vollversammlung in Basel gewonnen.

Der CEEC Education Graduate Award (CEGA) wird jährlich neu ausgelobt und steht allen europäischen Hochschul- und Promotionsstudenten offen. Die Teilnehmer bewerben sich mit einem Paper zu einem selbstgewählten, bauökonomischen Thema.

 

Zur Arbeit von Katharina Graf und Natalie Heise


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IRGE/Prof. Allmann: Leonardo Alings und Paul-Rouven Denz gewinnen den 1. Platz im aed Neuland Wettbewerb 2013 im Bereich exhibition & public design

"Achtung Wolf!" ist ein Ausstellungsprojekt, das darauf abzielt, bei Kindern aus bildungsfernen Schichten Interesse an naturwissenschaftlichen Inhalten zu wecken.

Umgesetzt wird die Ausstellung in einem mobilen Pavillon, der in verschiedenen deutschen Großstädten an sozialen Brennpunkten aufgebaut wird. Er soll dabei vor der "Haustür" derer positioniert werden, die ein Museum sonst nur von außen kennen und einen erschwerten Zugang zu Bildungsangeboten haben. Der Wolf eignet sich für den inhaltlichen Schwerpunkt der Ausstellung besonders, da er Kinder und Erwachsene seit Jahrhunderten fasziniert. Indem wir den Wolf mit dem Märchen verbinden, möchten wir die Berührungsängste abbauen und auch "Naturwissenschaftsmuffel" für den Wolf begeistern. Diese Kombination der Ausstellungsinhalte spiegelt sich auch in der Gestaltung des Pavillons wider. Der Wald als Lebensraum des Wolfes und als wichtiges Motiv im Märchen dient als Ausgangspunkt für unser architektonisches Konzept: ein "Wald in der Stadt". Die Umsetzung der architektonischen Grundidee findet über die Technik des Scherenschnitts statt. Durch die Schichtung und Überkreuzung von Schichten auf quadratischem Grundriss ergibt sich eine Vielzahl von Kabinetten unterschiedlichster atmosphärischer Qualitäten. Diese werden nur teilweise bespielt, sodass der gesamte Pavillon zum "Suchen und Entdecken" anregt, wie es auch im echten Wald passiert. Mit diesem neuartigen Ausstellungsformat im öffentlichen Raum, an dessen Realisierung wir im Moment arbeiten, möchten wir zur Chancengleichheit durch Bildung beitragen und Verständnis für unsere Lebensumwelt erzeugen. Bildung auf die Straße bringen, lautet unser Ziel.


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ICD/ Prof. Menges: Florian Krampe und Christopher Voss gewinnen den Bundespreis Ecodesign 2013 in der Kategorie "Nachwuchs"

 

Die energetischen und klimatischen Anforderungen an Gebäude sind in den letzten Jahrzehnten gestiegen. In der Praxis wird dies jedoch meist als rein technisches Problem angesehen. Dies bedeutet häufig, Entwürfe nachträglich durch Fachplaner optimieren zu lassen oder in der Ausführung mit Wärmedämmverbundsystemen und komplexen Haustechniksystemen hochzurüsten. Ausgehend von Low-Tech-Entwurfsprozessen werden so High-Tech-Gebäude gebaut. Das Projekt "Integrated Urban Morphologies" versucht diesen Prozess umzukehren: Computerbasierte Formgenerierungsmethoden werden genutzt, um die komplexen Anforderungen frühzeitig im Entwurf abzubilden. So wird es möglich Gebäude zu entwerfen, die durch ihre Form intelligent auf energetische und klimatische Rahmenbedingungen reagieren. Der entwickelte Algorithmus gestattet es dem Entwerfer, Entwurfsparameter wie die Grundstücksfläche, die maximale Höhe sowie die gewünschte Anzahl von Nutzungseinheiten (z.B. Wohnungen oder Büros) festzulegen und automatisch Varianten zu generieren. Hierbei wird eine Vielzahl von klimatischen Einflüssen wie z.B. solare Gewinne oder die Möglichkeit der natürlichen Querlüftung berücksichtigt. Gute Optionen werden automatisch erkannt und sukzessiv verbessert. Infolge dieser Herangehensweise kann nicht nur die zur Herstellung und zum Einbau von technischen Komponenten und Bauteilen notwendige graue Energie eingespart werden, sondern auch der Energie- und Ressourcenverbrauch über den gesamten Lebenszyklus gesenkt werden.

 

Die Kategorie Nachwuchs ist als Querschnittskategorie zu verstehen, es konnten Projekte aus sämtlichen Designsparten eingereicht werden. In der Wettbewerbskategorie Nachwuchs wurden insgesamt drei Projekte mit dem Bundespreis Ecodesign 2013 ausgezeichnet. Die Nachwuchspreise sind mit jeweils eintausend Euro dotiert.


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ITKE/ Prof. Knippers: Martin Loucka, erhält Studentenpreis 2013 der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

Im Rahmen der DGNB-Veranstaltung "Impuls - Aufbruch der Ideen", die am 18. Juni in Stuttgart stattfand, verlieh die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen den Studentenpreis an Martin Loucka für seinen Entwurf einer frei geformten Biokunststoff-Fassade. Die Arbeit entstand innerhalb des Entwurfspojekts "Push the Envelope" unter Leitung von Dipl.-Ing. Carmen Köhler und Dipl.-Ing. Manfred Hammer im Wintersemester 2012/13.

 

Die gegenwärtige Architektur wendet sich aufgrund der Möglichkeiten computerbasierter Planung und Fertigung von Gebäuden verstärkt frei geformten Geometrien zu. Auf der anderen Seite steigt die Nachfrage an ressourceneffizienten Baustoffen. Das Projekt greift beide Tendenzen auf: Thermisch verformbare Platten aus biobasierten Kunststoffen werden zu einem pyramidalen Formteil tiefgezogen. Der Entwurf basiert auf einem dreieckigen Mesh, welcher durch verschiedene Tools optimiert wurde. Das optimierte Mesh dient als Basis für ein Skript, welches eine CNC-Fräse steuert. Dadurch können gleiche Fassadenformteile durch unterschiedliche Fräspfade, unterschiedlich beschnitten werden, wodurch sich dann im gesamten eine Freiformfläche materialisieren lässt. Die Abfälle, die bei der CNC-Nachbearbeitung entstehen, können granuliert und wieder in die Plattenextrusion eingebracht werden. Die Verwendung von thermoplastischen, biobasierten Kunststoffen als Baustoffe verknüpfen die Eigenschaften der freien Formbarkeit und Recyclierbarkeit mit den ökologischen Vorteilen von Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, wie beispielsweise Holz. Zur Herstellung von Biokunststoffen wird zunehmend auf Reststoffe der Landwirtschaft, der Lebensmittel- oder Kosmetikindustrie zurückgegriffen. Bei der Produktion wird meist weniger Energie benötigt und treibhauswirksame Gase freigesetzt, als bei konventionellen Kunststoffen, da diese Prozesse meist auf biotechnologischen Verfahren beruhen.

 

Zur Website des dgnb


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SI/ Prof. Bott: Kyeong Hee Seo, Diplomandin am SI, erhält beim Schinkel-Wettbewerb 2013 den Sonderpreis für Nachhaltigkeit/Energie.

Die Diplomandin Kyeong Hee Seo wurde im Rahmen des Schinkelwettbewerbs 2013 mit einem Sonderpreis für Nachhaltigkeit/Energie ausgezeichnet. Der Preis wird gestiftet vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

"Vorgesehen ist eine Bebauung der gesamten Flugplatzfläche für 40.000 Einwohner.

Die Fläche wird in horizontal gemischte Stadtfelder mit gegeneinander versetzten Wohn- und Gewerbequartieren gegliedert, die gemeinsam eine ausgeprägte Stadtkante ausbilden.

Die städtebauliche Gesamtkonzeption integriert stadt- und sozialräumliche Ziele mit unterschiedlichen Anforderungen zur Nachhaltigkeit:

- Regen- und Brauchwassermanagement mit gepufferten Flachdächern, Regenwassersammlung in geh- und wohnstrassenbegleitenden Kanälen, Brauchwasserfilterung, Abfallkompostierung und Aufbereitung für Gärten. Versickerungs- und Retentionszonen sollen öffentlichen Raum aufwerten.

- Weitgehende Energieautonomie im gesamten Stadtteil durch Fotovoltaik auf den Dächern, Geo- und SolarThermie in Verbindung mit saisonalen Erdwärmespeichern und Blockheizkraftwerke, befeuert durch Biomasse.

- Minimierung des Energiebedarfs durch kompakte Bauform. - Förderung des Mikroklimas durch Kaltluftschneisen.

- Ausstattung des Stadtteils mit sozialer Infrastruktur, Gemeinbedarfseinrichtungen und öffentlichen Räumen.

- Nachverdichtung der Cités Gynemer und Pasteur sowie Verkehrsberuhigung in den Wohnstadtteilen. Es überzeugt der Umgang mit einem um Nachhaltigkeit erweiterten Katalog an städtebaulichen Randbedingungen." (Auszug aus der Laudatio der Jury)


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SI: Preis NextCity 2013 für Pablo Hildebrandt / Städtebau-Institut, Prof. Dr. Franz Pesch

Für seine Arbeit "Kommune 2.0 - Berlin-Oberschöneweide" gewinnt der Student Pablo Vitalis Hildebrandt einen der drei gleichrangigen Preise des studentischen Wettbewerbs 'NextCity - Innovationen für die Stadt von Morgen'.

Die Jury würdigt einen Beitrag, der am Beispiel eines Berliner Stadterneuerungsgebiets überzeugend darlegt, wie ein alternatives stadtwirtschaftliches Modell städtebauliche Gestalt annehmen kann. Das Städtebau-Institut der Universität Stuttgart, Fakultät für Architektur und Stadtplanung hat zum achten Mal den mit 3.000 € dotierten Studentenwettbewerb 'NextCity - Innovationen für die Stadt von Morgen' ausgelobt. Das Thema der diesjährigen Aufgabe lautet: 'Quartier 2030'. Der Wettbewerb wurde zu Ehren von Prof. em. Klaus Humpert eingeführt und hat seit 15 Jahren Studierende motiviert, sich konzeptionell und innovativ zu aktuellen städtebaulichen Themen zu positionieren. Am 21. März 2013 hat das Preisgericht getagt. Unter 64 eingereichten Beiträgen wurden 3 gleichwertige Preise und 2 Anerkennungen vergeben. 2 Projekte gelangten in die engere Wahl. Die Jury war erfreut vom inhaltlich breiten Spektrum der eingereichten Arbeiten, die an 24 deutschsprachigen Universitäten erarbeitet wurden.

 

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IÖB: Amlis Botsch gewinnt 4. Baumeister Studentenwettbewerb

Die Gewinner des Baumeister-Studentenwettbewerbs 2013 stehen fest! Die Jury wählte aus den insgesamt 45 eingereichten Arbeiten der 14 teilnehmenden Hochschulen drei Preisträger und fünf Anerkennungen für herausragende Arbeiten aus.

Der 1. Preis geht an den Studenten Amlis Botsch vom Institut für Öffentliche Bauten und Entwerfen (IÖB/Prof. Lederer) der Universität Stuttgart für seine Arbeit "Casa del Quart".


Der Entwurf lässt sich als zeitgenössische Interpretation der sog. Casa del Quart von 1750 in Barcelona lesen. Die Idee eines autark fungierenden Arbeits- und Wohnhauses steht hierbei im Mittelpunkt, welches die Möglichkeit gewährleistet durch dessen in-Reihe-stellen einen dem Kontext angepassten öffentlichen Raum zu definieren und gleichzeitig einen räumlichen Mehrwert für die Bewohner zu bieten.

Durch den Abriss der im Hof befindlichen Lagerhallen und Teilabriss der Randzone ließe sich das ausgewählte Baufeld "kontrolliert" nachverdichten und somit wegen der freigestellten neuen öffentlichen Räume die Identität des Bezirks insgesamt stärken. Eine weitere Besonderheit der Zeilenstruktur stellt ihre zweifache Orientierung dar: Jede Parzelle grenzt mind. an zwei Straßen an. Diese doppelte Adressierung ermöglicht dem Haus einen differenzierten Umgang mit seinen beiden Nutzungen Arbeiten und Wohnen. Ein innenliegender Patio gewährleistet die natürliche Durchlüftung und versorgt das Atelier zudem mit ausreichend Tageslicht. In Anlehnung an die Nachbarschaft ist das Haus in drei Variationen ausgeführt, welche sich entpsrechend der Nutzungsbedürfnisse in ihrer Geschossigkeit und Verhältnis von Arbeit zu Wohnen unterscheiden. 


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IRGE: BDB-Studentenförderpreis 2013 für zwei Diplomarbeiten / Prof. Markus Allmann

Am 16. März 2013 entschied die Jury, unter Vorsitz von Wilfried Dechau, Architekturkritiker und -fotograf aus Stuttgart, zwei Förderpreise zu verleihen und einen Sonderpreis auszusprechen. Insgesamt waren 93 Arbeiten eingegangen. Den Förderpreis erhielten Antonia Blaer für die Arbeit "h2eau" und Aryan Mirfendereski für die Arbeit "S-O-S_Save-Own-Souls". Der Sonderpreis ging an Florian Kaiser und Guobin Shen für die Arbeit "L'aquila-Wiederbelebung einer Ruinenstadt". Prämiert wurden Studienarbeiten, die für die Entwicklung des Bauens unserer Zeit beispielhafte Gebäude, Ingenieurbauwerke und Konstruktionen zum Thema hatten. Für die Preise wurde vom BDB ein Gesamtbetrag von 5.200 Euro zur Verfügung gestellt. Die Preisverleihung findet anlässlich des Deutschen Baumeistertages am 10. Mai 2013 in Münster statt.

 

Die Arbeit von Antonia Blaer wurde bereits im Wintersemester 11/12 mit dem Diplompreis der Fakultät ausgezeichnet, Florian Kaiser und Guobin Shen erhielten im Sommersemester 2012 eine Anerkennung der Fakultät  für ihre Arbeit.


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IBK2: Lobende Erwähnungen beim "Förderpreis des Deutschen Stahlbaues 2012"

Die Studenten Michael D. Schnell, Christopher Kieser, Angela Brock, Lukas Brenner, Gina Radon, Monika Raudo, Reyhan Toraman und Heiner Wolfsberger wurden mit ihren gemeinschaftlichen Arbeiten smartFARM sowie airtec mit Lobenden Erwähnungen bei der Vergabe des "Förderpreises des Deutschen Stahlbaues 2012" ausgezeichnet.

Der Studierendenwettbewerb für den Nachwuchs der Architekten und Bauingenieure prämiert alle zwei Jahre fortschrittliche Ideen und Lösungen für Stahlkonstruktionen auf den Gebieten des Hoch- und Brückenbaues. Bei offener Aufgabenstellung wurden Entwürfe und Arbeiten zur kompletten Bandbreite der Einsatzfelder des Baustoffes Stahl eingereicht. Dabei zeigte sich, dass die Entwürfe der Studierenden sich immer öfter an realen Bauaufgaben und aktuellen Themenstellungen orientieren, wie z.B. städtebauliche Anforderungen beim Bauen im Bestand, Ausstellungsarchitektur oder temporäre Sportbauten. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Karsten Geißler hatte unter 60 Einreichungen mit 147 Teilnehmern die Wahl zu treffen. Insgesamt wurden ein 1. Preis, zwei 2. Preise, ein 3. Preis sowie fünf Lobe ausgesprochen. 

 

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ITKE: International Bionic Award 2012 der Schauenburg-Stiftung für Julian Lienhard und Simon Schleicher

International Bionic Award 2012 der Schauenburg-Stiftung für Julian Lienhard und Simon Schleicher (ITKE) Der International Bionic Award 2012 der Schauenburg-Stiftung ging am 26.10. 2012 an Julian Lienhard, Simon Schleicher (ITKE), Simon Poppinga, Dr. Tom Masselter (PBG, Freiburg), Lena Müller und Julian Sartori (ITV, Denkendorf) für die Entwicklung des gelenkfreien Verschattungssystems Flectofin, das auf bionischen Prinzipien basiert. Die Verleihung des mit 10.000 € dotierten Preises durch den VDI fand im Rahmen des Bionik-Kongresses 2012 "Bionik: Patente aus der Natur" in Bremen statt.

 

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IÖB: Studenten gewinnen beim 3. Baumeister Studentenwettbewerb

 

Gleich drei Preise räumen die Studenten des IÖB beim diesjährigen Baumeister-Studentenwettbewerb ab:  die Arbeiten von Johannes Buchhammer (1. Preis)Martin Blank (3. Preis) und Jun Tan (Sonderpreis) wurden am 20. April 2012 von der Jury ausgezeichnet. Die Fakultät gratuliert herzlich ihren Preisträgern!

In diesem Jahr sollten die Studenten eine Eckbebauung zwischen schwierig zu vereinbarenden Nachbarn entwickeln, also neben „Häusern aus anderen Epochen mit unterschiedlichen Bauhöhen, Geschossen, Bauformen, Fassaden, Nutzungen“, wie es in der Ausschreibung hieß. Ein Teil der Aufgabe bestand darin, ein lohnendes Grundstück zu finden, eine Nutzung vorzuschlagen und schließlich mit einem neuen Entwurf die vorhandene (oder gedachte Lücke) zu schließen. 


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IÖB: 2. Preis beim CAPAROL-Studentenwettbewerb für Martin Blank

 

Die Förderung von kreativen Nachwuchskräften ist ein wesentlicher Bestandteil und ein besonderes Anliegen der über hundertjährigen Firmenphilosophie von Caparol. Die jüngste Initiative zur Unterstützung studentischer Arbeit, ist die Einführung der Kategorie Studenten als Erweiterung des etablierten  Caparol Architekturpreises Farbe_Struktur_Oberfläche.


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ITKE: Absolventin erhält Preis der Freunde der Universität Stuttgart 2012

 

Gundula Schieber, Absolventin und Preisträgerin des Diplompreises der Fakultät Architektur und Stadtplanung Stuttgart im Wintersemster 2010/11, wird mit dem diesjährigen Preis der Freunde der Universität ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich durch die Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart e.V. für besondere wissenschaftliche Leistungen verliehen. Frau Schieber erhält diese Auszeichnung für ihre Diplomarbeit "High Rice" an der Fakultät Architektur und Stadtplanung/Prof. Knippers/ITKE.


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ICD/ITKE: Forschungspavillon gewinnt Hozbaupreis 2012

 

Die Leidenschaft, mit Holz zu bauen, ist in Baden-Württemberg enorm: Hierzulande werden über 20 Prozent der Gebäude aus Holz gebaut. Denn Holz ist nicht nur klimafreundlich, sondern auch kostengünstig. Damit ist der wichtigste nachwachsende Rohstoff auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Land“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, anlässlich der Verleihung des Holzbaupreises 2012 an die Institute ICD (Prof. Menges) und ITKE (Prof. Knippers) in Stuttgart.

Im Sommersemester 2011 haben ICD und ITKE zusammen mit Studenten der Fakultät einen temporären Versuchsbau aus Holz entworfen, geplant und ausgeführt, welcher unter anderem am 22.06.12 mit dem Holzbaupreis Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde.

 

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SI: 2. Platz für Studierende des Städtebaulichen Instituts bei Schlaun-Wettbewerb

 

Die Studenten Han Yeal Baek und Yongrae Cho gewinnen beim 'Schlaun-Wettbewerb' für das Bahnhofsumfeld in Ahlen den 2. Preis.


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ILEK gewinnt 1. Preis bei „Plusenergiehaus“-Wettbewerb


Am 07.12.11 wurde das von Prof. Werner Sobek und seinem Team geplante "Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität" in Berlin von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesminister Peter Ramsauer feierlich eröffnet. Das Gebäude ist ein einzigartiges Beispiel für die Perspektiven, die sich im Bauwesen durch den Einsatz neuester, interdisziplinärer Planungsmethoden ergeben. Das Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität erzeugt mehr Energie, als seine Nutzer und ihre Elektrofahrzeuge im Jahresmittel benötigen. Unter Leitung von Prof. Werner Sobek hatte das Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) der Universität Stuttgart Ende 2010 in Arbeitsgemeinschaft mit dem Planungsbüro Werner Sobek Stuttgart und WSGreenTechnologies sowie des Lehrstuhls für Bauphysik (Prof. Sedlbauer), des Instituts für Gebäudeenergetik (Prof. Schmidt) und des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (Prof. Spath) unter Mitarbeit der Firma Daimler den 1. Preis beim Wettbewerb "Plusenergiehaus mit Elektromobilität" des BMVBS belegt.

 

 

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IBK1: Erster und dritter Preis für Studierende beim Studentenwettbewerb „46664 factory contest“.

 

Im Rahmen der Entwurfsveranstaltung "46664"  im Sommersemester 2011 am IBK1 werden  zwei Studierende des IBK1 mit Preisen ausgezeichnet:

Frau Hristina Safronoval gewinnt den ersten Preis des von der Firma Softtech ausgelobten Studentenwettbewerbs; der dritte Preis geht an Nora Beste.

Die Fakultät gratuliert herzlich den Preisträgerinnen zu diesem Erfolg!

 

46664 ist Nelson Mandelas Kampagne für die HIV/AIDS-Prävention. Der Name 46664 setzt sich zum einen aus der Inhaftierten-Nummer 466 von Nelson Mandela und zum anderen aus der Jahreszahl 1964 der Inhaftierung zusammen. 46664 Bangle-Organisation ist ein Teil der Mandela-Foundation und stellt hochwertige Armreifen her, deren Erlöse für die Foundation-Programme genutzt werden. So werden die HIV/AIDS-Betroffenen direkt erreicht und in die Lage versetzt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Diese Menschen kommen somit in Arbeit, sie produzieren individuelle Armbänder aus verschiedenen lokalen Edelmetallen und bewerkstelligen den gesamten Produktionsprozess.
 
Heute umfasst die Bangle-Produktion sieben verschiedene Produktionsstätten in Johannesburg, Südafrika. Um die Produktionsmöglichkeiten zu stärken und mehr Stabilität in die Abläufe zu bekommen, werden flexible, modulare Arbeitsumfelder mit einem Konzept zur Verteilung der Arbeit im ganzen Land benötigt: ein Gebäude aus mobilen, flexibel konfigurierbaren und modularen Werkstattzellen für die Produktion der 46664-Bangles.
 
Klimatische Bedingungen, regionale, kulturelle Hintergründe sollen in den Entwurf einfließen und sich in Material und Konstruktion widerspiegeln.
 
Der Entwurf ist von der Firma Softtech als Studentenwettbewerb mit ausgewählten Hochschulen ausgelobt. Die prämierten Arbeiten sollen innerhalb von 2 Jahren in Südafrika als erste funktionstüchtige Werkstätten realisiert werden.


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SI: Studenten gewinnen Ideenwettbewerb „Wissen schafft Stadt - Heidelberg“

 

Die Arbeiten wurden im Rahmen des 8. Heidelberger Bauforums am 22. September 2011 in Leimen ausgezeichnet 

Der Wettbewerb Wissen schafft Stadt setzte sich zur Aufgabe einen städtebaulichen Masterplan für die Stadt Heidelberg zu entwickeln, der sich an dem Leitbild der europäischen Wissenschaftsstadt orientiert. Fragen welche sich die Studenten stellen mussten waren: Wie kann man wissenschaftliche Exzellenz und Innovation auf die Urbanität einer europäischen Stadt übertragen? Wie müssen Orte beschaffen sein, damit sie zwischen Wissenschaftswelt und Stadtgesellschaft vermitteln können? Welche räumlichen Strukturen unterstützen internen Wissenstransfer und soziale Interaktion und lassen sich gleichzeitig in die umgebene Stadtstruktur integrieren? Die Projekte wurden am Städtebau-Institut der Fakultät Architektur und Stadtplanung von Herrn Prof. Dr. Helmut Bott, Herrn Thorsten Erl und Herrn Stephan Anders betreut. Zwei erste Preise gingen an Jennifer Maier und Till Krüger. Der zweite Preis ging an Andreas Lerchl und Stephan Wildermuth, welche das Projekt zusammen bearbeiteten. Insgesamt vergab die Jury Preise in Höhe von 5.000 Euro Siegprämie.

 

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SI: Studenten siegen im Wettbewerb „Vision – elektromobile Stadt der Zukunft“

 

Ideen, die einen Beitrag zur Gestaltung der Stadt der Zukunft leisten, waren gefragt beim Bundeswettbewerb „Vision - elektromobile Stadt der Zukunft“. Im Mittelpunkt standen dabei innovative Lösungen, die wirksame Impulse zur raschen Weiterentwicklung nachhaltiger Elektromobilität geben. Mit 5.000,- Euro prämiert wurde das Konzept einer „intermodalen Mobilitätsnetzwerkesder Studenten Mario Schneider und Sascha Heinzelmann welche beide Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart studieren und im Rahmen einer freien Projektarbeit das Konzept im Sommersemester 2010 erarbeitet haben. Das Projekt wurde am Städtebau-Institut von Herrn Prof. Dr. Helmut Bott und Herrn Stephan Anders betreut.
 
Das Intermodale Mobilitätsnetzwerk bildet die Schnittstelle zwischen Mensch und Mobilität. Durch die Integration von verschiedenen Verkehrsmitteln, persönlichen Daten und Metadaten ermöglicht das Netzwerk die optimale Mobilitätsauswahl unter der Prämisse der Nachhaltigkeit.
Hauptziel des Intermodalen Mobilitätsnetzwerkes, ist die langfristige Reduzierung des motorisierten Individualverkehr, durch eine dynamische Verknüpfung alternativer Formen der Mobiliät, die eine Option zum MIV darstellen und keine Komforteinbußen vom Menschen verlangen.

Darüber hinaus informiert das Netzwerk den Nutzer über sein Umweltverhalten, welches durch die Wahl der Transportmöglichkeit, bestimmt wird. Als Feedback-System bekommt der Nutzer sogenannte Greenmiles gutgeschrieben, die später eingelöst werden können.
 
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baueok: AEC-Preis 2010/11 für Diplomarbeit von Martin Strack

 

Martin Strack, Doktorand am Institut für Bauökonomie (Univ.-Prof. Dr. Christian Stoy), hat den AEC-Preis 2010/11 gewonnen, der von der Association suisse pour l´Economie de la Construction (AEC) jährlich ausgelobt wird.In seiner Arbeit "Kindertagesstätten - Nutzungskosten, Kennwerte, Einflussfaktoren" greift Martin Strack eine Thematik auf, welche auch in der Schweiz sehr aktuell ist. Das Ziel der Studie war es, Kennwerte zu bilden, die dem kommunalen Gebäudemanagement die Ermittlung und den Vergleich ihrer Nutzungskosten ermöglichen und vereinfachen.Durch die Verwendung der erhobenen Werte sollen schon in frühen Projektphasen die Nutzungskosten von Kindertagesstätten, zusammengesetzt aus Kapital-, Objektmanagement-, Betriebs- und Instandsetzungskosten, für die kommenden Haushaltsjahre kalkuliert werden können. Das Ergebnis der Diplomarbeit ist ein Katalog von Nutzungskostenkennwerten und die Dokumentation von zehn Kindertageseinrichtungen in Anlehnung an die Gebäudedokumentationen des Baukosteninformationszentrums Deutscher Architektenkammer GmbH (BKI).


Zur Diplomarbeit von Martin Strack


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IÖB:Studenten gewinnen Baumeister Studentenwettbewerb „ Bauen in der Lücke“

 

151 Studenten von 7 deutschen Hochschulen nahmen im Rahmen eines Semesterprojektes am Baumeister Studentenwettbewerb „ Bauen in der Lücke“ teil. Die Auslobung geschah in Kooperation mit Nemetschek Allplan im Jahr 2011 schon zum zweiten Mal und brachte drei ausgezeichnete Sieger, vier Anerkennungen und drei lobende Erwähnungen hervor.

 

In der finalen Jurysitzung am 28. April 2011 wurden unter 31 ausgewählten Arbeiten eine Studentin und ein Student vom Institut für öffentliche Bauten der Universität Stuttgart; Stefan Storz mit einem ersten Preis und Michaela Stolcova mit einer lobenden Erwähnung, ausgezeichnet.


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baueok: Doktorand am Institut für Bauökonomie, gewinnt CEEC Award 2011

 

Benchmarking construction speed performance: An evaluation of Germany and UK residential building sectors, Onur Dursun, Institut für Bauökonomie, Univ.-Prof. Dr. Christian Stoy
Onur Dursun, Doktorand am Institut für Bauökonomie, hat den CEEC Award 2011 gewonnen, der vom European Council of Construction Economists (CEEC) jährlich ausgelobt wird. In seinem ausgezeichneten Beitrag “Benchmarking construction speed performance: An evaluation of Germany and UK residential building sectors“ behandelt Herr Dursun eine Problemstellung im komplexen Umfeld des internationalen Vergleichs von Bautätigkeiten. Sein Fokus lag dabei auf der Frage, worin sich die Geschwindigkeit des Bauprozesses in beiden Ländern unterscheidet und welche Gründe dafür verantwortlich sind. Im Rahmen des Wettbewerbs wurde die Arbeit sowohl als Paper verfasst als auch während der Generalversammlung des CEEC von Herrn Dursun vor den Delegierten präsentiert.


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ICD/ITKE: Deutscher Holzbaupreis 2011

 

 

Anlässlich der Vergabe des Deutschen Holzbaupreises 2011 hat der Forschungspavillon 2010 des Instituts für Computerbasiertes Entwerfen (Prof. A. Menges) und des Instituts für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (Prof. J. Knippers) der Universität Stuttgart eine Anerkennung erhalten. Die Jury würdigte besonders die Synthese technischer und gestalterischer Innovation des Forschungspavillons: „Bewundernswert demonstriert er innovative Lösungen in mehreren Bereichen.(…) Nicht zuletzt überzeugt der Versuchspavillon mit seiner floralen Leichtigkeit, seinen überraschenden Lichtwirkungen und seiner kompakten, aber gleichzeitig ausdifferenzierten Gesamtform.“

 

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ICD/ITKE: Mies van der Rohe Preis 2011 der Europäischen Union

 

 

Der Forschungspavillon 2010 des Instituts für Computerbasiertes Entwerfen (Prof. A. Menges) und des Instituts für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (Prof. J. Knippers) der Universität Stuttgart wurde für die Endrunde des Mies van der Rohe Preis 2011 der Europäischen Union nominiert. Das Projekt wird somit sowohl in der Mies van der Rohe Preis Wanderausstellung gezeigt als auch in die ständige Sammlung der Mies van der Rohe Stiftung übergehen. Neben dem Forschungspavillon haben sich nur vier weitere deutsche Arbeiten für die Endrunde des wichtigsten Europäischen Architekturpreises qualifiziert.

 


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Topos Landscape Award 2011 for Antje Stokman/ ILPOE

 

 

The Topos Landscape Award 2011 has been awarded to the German landscape architect and professor Antje Stokman. In recent years, Topos drew award winners from young offices that bring a unique perspective to the profession - most recently Boston's Stoss LU.

This year the Topos Landscape Award goes for the first time to an individual. Antje Stokman practices landscape architecture within interdisciplinary research networks, working outside of the confines of typical practice. Antje Stokman receives the Topos Landscape Award for her commitment and leadership in tackling the increasingly significant challenges within urban and regional landscapes. Interdisciplinary and diverse teams frequently solve these challenges best, and Antje Stokman is notable for her active role in forwarding this way of working. Landscape architects have a broadbased education, ideal to drive and lead this kind of team-based approach. Antje Stokman does so with intensity and aplomb, and thus also opens up new areas of involvement for the profession.

 

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ILEK-Studierende gewinnen 5 internationale Preise

 

Der internationale Verband TensiNet und die Techtextil veranstaltete in diesem Jahr den inzwischen elften Studentenwettbewerb. Dabei standen innovative Denkansätze und Problemlösungen mit konkreten Realisierungschancen zum Bauen mit Textilien oder textilarmierten Werkstoffen im Vordergrund. Um der Vielfalt der gewählten Themen gerecht zu werden, hat die international besetzte Jury insgesamt 12 Preise in vier Kategorien vergeben: Makro-Architektur; Mikro-Architektur; Nachhaltigkeit und Oberfläche sowie Composites und Hybridstrukturen.

 

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Fünf der Preise gingen an ILEK-Studierende:


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ICD/ITKE Projekt Team gewinnt DETAIL Preis 2011


On January 19, the DETAIL Prize 2011 was presented in Schloss Nymphenburg in Munich during the festive DETAIL Gala. The international prize is awarded for outstanding architecture every two years by DETAIL in cooperation with the BAU tradeshow.


The project group “Research Pavilion ICD/ITKE” of the ICD and ITKE institutes of the University of Stuttgart was awarded the Special Prize for Students for the project Forschungspavillon. The elegant pavilion with its light and at the same time room-dividing supporting structure of bent plywood shows novel possibilities of applying and processing the material wood. Computer-aided design possibilities are tested and the potential of parametric building researched by students.


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ICD/ITKE: Leichtbaupreis 2010

Forschungspavillon, Michael Pelzer, Admir Mahmutovic, Manuel Vollrath, Konrad Zerbe, Thomas Irowetz, Andreas Eisenhardt, Kristine Wächter
ICD, Prof. Menges, ITKE, Prof. Knippers


Die Jury würdigt in besonderem Maße das ansprechende und anspruchsvolle Gesamtkonzept. Die Bearbeitungstiefe, dokumentiert durch die Umsetzung des komplexen Bauwerks, hat die Jury beeindruckt. Die Nutzung von Zwangsspannungen aus Biegung zur Stabilisierung und die ebenso für den Leichtbau untypischen Details führten zu einer intensiven Diskussion.
Der Stuttgarter Leichtbaupreis wurde 2010 zum sechsten Mal ausgelobt. Es wurden 19 Arbeiten aus drei Ländern und verschiedenen Hochschulen der Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen und Möbeldesign eingereicht.



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Kontakt

Öffentliche Kommunikation

Dipl.-Ing. Kerstin C. Ottmar

Keplerstr. 11, K1 - 1. OG, Raum 1.26

Tel. 0711/685-84912

 

E-mail: kerstin.ottmar(at)f01.uni-stuttgart(dot)de