Universität Stuttgart - Architektur & Stadtplanung

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Erster und dritter Preis bei „Conceptional Living“ für Studierende der Fakultät Architektur und Stadtplanung

 

Bianca Jacobsen und Lara Weiler von der Universität Stuttgart gewinnen mit ihrem Entwurf „Fast Forward“ den ersten studentischen Architekturwettbewerb „Conceptual Living 2018.19“ der Kalksandsteinindustrie.

 

Eine hochkarätige Jury um ihren Vorsitzenden Martin Murphy vom Hamburger Architekturbüro Störmer, Murphy and Partners, wählte aus insgesamt 35 internationalen Bewerbungen die besten Entwürfe aus. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Festveranstaltung zum 125-jährigen Jubiläum der industriellen Kalksandsteinproduktion am 20.09.2019 im Rathaus von Nürnberg statt.

„Die Arbeit des 1. Preisträgers konnte uns mit einem innovativen Konzept, gut ausgearbeiteten, differenzierten Grundrissen und einer gestalterisch hohen Qualität und Funktionalität der Gebäude begeistern“, startet Jury-Vorsitzender Martin Murphy die Gewinner-Laudatio. „Besonders hervorzuheben ist die überragend gute und einfache Darstellung der Piktogramme und Konzeptskizzen.“ Es brauche nicht nur eine gute Idee, man müsse sie auch schlüssig erklären können und eine Darstellungsart finden, die das Konzept leicht erkennbar und griffig präsentiere, so Murphy weiter.

 

Der im August 2018 ausgelobte studentische Nachwuchswettbewerb „Conceptual Living 2018/19“ suchte nach Lösungsvorschlägen für innovativen und experimentellen Wohnungsbau innerhalb eines Planungsgebiets in Köln-Stammheim am Rheinufer. Dabei ging es um Arbeiten, die innerhalb einer Lehrveranstaltung oder als Bachelor-/Masterarbeit eines Studiengangs der Architektur an einer deutschsprachigen Hochschule erarbeitet wurden und sich innovativ mit den gestalterischen, konstruktiven und ökologischen Möglichkeiten des Massivbaus, unter Verwendung von Kalksandstein, auseinandersetzten. Das Procedere zur Feststellung der besten Einreichungen war intensiv. Zunächst wurden alle 35 Entwürfe in mehreren Durchgängen wiederholt diskutiert und nach Nummern, also vollständig anonym, nach ihrer Qualität bewertet. Erst nach der finalen Festlegung der TOP-5 Einreichungen, wurden die Nummern dann den konkreten Personen und Teams zugeordnet.

 

Die Preisträger:

1. Bianca Jacobsen und Lara Weiler (Universität Stuttgart)

2. Lena Stelzner und Maximilian Maciejewski (Technische Universität Dortmund)

3. Jessica Vetter und Pepe Fritz (Universität Stuttgart)

 

Weitere Shortlist-Platzierungen: 4. Sophia Schmidt (Hochschule Würzburg-Schweinfurt) 5. Nadine Adams und Amir Durmishaj (Technische Universität Dortmund) Weiterhin vergab die Jury einen Sonderpreis an Wjatscheslaw Krening (Hochschule Würzburg-Schweinfurt) und honorierte damit seinen Mut für eine besonders visionäre Idee. Die Jury: Martin Murphy (Störmer, Murphy and Partners, Hamburg) Eva-Maria Pape (Pape Architektur, Köln) Jens Uwe Seyfarth (Seyfarth Stahlhut Architekten, Hannover) Eckehard Wienstroer (WIENSTROER ARCHITEKTEN STADTPLANER, Düsseldorf) Jochen Bayer (Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.) Roland Meißner (Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.)

 

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Holzpavilion auf der BUGA 2019

Faszinierende Holzkonstruktion in Heilbronn zu bestaunen.

Die Konstruktion des Pavillons setzt auf drei Punkten auf und spannt

stützenfrei über eine Grundfläche von rund 500 qm. Der Holzpa­villon

wird während der BUGA mit einer Bühne für das tägliche

Veran­staltungsprogramm genutzt. Im Vergleich zu technischen Systemen

weisen biologische Strukturen in der Architektur in der Regel eine

we­sentlich höhere Leistungsfähigkeit und Materialeffizienz auf.

Platten­strukturen sind dabei eine besonders interessante Art der

Konstruktion. Biologisches Vorbild ist der Sanddollar, eine Unterart des

Seeigels. Ent­sprechend hat die Universität Stuttgart mit dem

Holzpavillon ein Scha­lentragwerk aus 376 hohlen, also besonders

materialeffizient hergestell­ten Holzkassetten konstruiert. Sie

entstanden in einem eigens hierfür entwickelten robotischen

Vorfertigungsprozess vollautomatisiert aus zwei Platten und bis zu

sieben einzelnen Balken. Diese Kassetten wur­den von zwei kooperierenden

Robotern in nur sieben Minuten assembliert